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Sauber üben und PFAS-frei löschen: Zeit für bewusste Entscheidungen

26 Februar 2026
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Sauber üben und PFAS-frei löschen: Zeit für bewusste Entscheidungen

Realistisches Üben ist der Kern unseres Berufs. Wir möchten, dass die Teilnehmenden erfahren, was Stress bewirkt, wie sich ein Feuer entwickelt und wie eingeschränkte Sicht das Verhalten beeinflusst. Ohne dieses Erleben fehlt dem Training an Tiefe und Wirkung.

Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass professionelles Training heute mehr bedeutet als nur Realismus. Es bedeutet auch, Verantwortung für Gesundheit, Umwelt und langfristige Einsatzfähigkeit zu übernehmen.

Deshalb stellen wir in diesem Blog zwei Themen in den Mittelpunkt, die die Zukunft der Feuerwehrausbildung prägen: PFAS-freies Löschen und sauberes Üben. Zwei unterschiedliche Themen mit einer gemeinsamen Grundlage: ein bewusster Umgang mit Gesundheits- und Umweltauswirkungen.

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PFAS-freies Löschen

Fluorhaltiger Schaum war über viele Jahre hinweg der Standard. Er war wirksam und erfüllte die damaligen Anforderungen. Inzwischen ist klar, dass PFAS nicht zukunftsfähig ist. Diese Stoffe bauen sich in der Umwelt kaum ab und bergen gesundheitliche Risiken. Deshalb werden sie in ganz Europa und auch darüber hinaus schrittweise aus dem Verkehr gezogen. Viele Regionen in den Niederlanden sind bereits auf fluorfreien Schaum umgestiegen oder befinden sich mitten in diesem Übergangsprozess.

PFAS-freies Löschen ist jedoch nicht nur eine Verantwortung der Feuerwehr. Auch im Bereich der betrieblichen Notfallhelfer beziehungsweise der betrieblichen Ersthelfer und Brandschutzhelfer werden noch regelmäßig Schaumlöscher eingesetzt, die nicht PFAS-frei sind. Trotz verschärfter Vorschriften sind noch längst nicht alle Schaumlöscher fluorfrei. In den kommenden Jahren wird darauf hingearbeitet. In der Zwischenzeit ist es wichtig, sich bewusst zu machen, was wir verwenden und wie wir die Exposition während Übungen begrenzen können.

Angesichts der Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von PFAS wäre es logisch, so schnell wie möglich auf ein alternatives Löschmittel umzusteigen. In der Praxis braucht ein solcher Übergang jedoch Zeit. Organisationen benötigen Zeit – und erhalten dafür auch entsprechenden Spielraum.

Anders verhält es sich beim Üben. Hier können wir bereits heute bewusste Entscheidungen treffen. Wir können die Exposition gegenüber schädlichen Stoffen sofort beenden, wenn sie nicht zwingend erforderlich ist.

Denken Sie über Ihr Übungsziel nach. Was möchten Sie Ihren Kursteilnehmern oder Teilnehmern vermitteln? Benötigen Sie dafür tatsächlich Schaum? Und muss dieser Schaum wirklich Löschwirkung haben?

Mit wiederbefüllbaren Übungslöschern wie dem FireWare Neptune System trainieren Sie Löschtechniken mit biologisch abbaubarem Übungsschaum. So behalten Sie die Kontrolle über Einsatz und Auswirkungen.

Wenn Sie vor allem Abläufe und Entscheidungsfindung trainieren möchten, ist physischer Schaum häufig nicht notwendig. Mit Apollo LED-Löschern trainieren Sie vollständig sauber. Der blaue Lichtstrahl simuliert den Löschvorgang. Kein Rückstand, keine Verschmutzung der Umgebung und nahezu überall einsetzbar – von der Feuerwache bis zur Büroumgebung.

PFAS-freies Löschen bedeutet also nicht weniger Realismus. Es bedeutet, bewusster mit Mitteln und Reststoffen umzugehen. Und diese Veränderung kann bereits heute umgesetzt werden.

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Sauber üben

Sauber zu üben knüpft unmittelbar an das an, was innerhalb der Feuerwehr zunehmend an Bedeutung gewinnt: sauberes Arbeiten. Doch es ist mindestens ebenso relevant für Organisationen mit betrieblichen Notfallhelfern beziehungsweise betrieblichen Ersthelfern und Brandschutzhelfern, da Trainings häufig in Gebäuden stattfinden, die weiterhin in Nutzung bleiben.

Rauch aus Verbrennung ist nicht nur ein Trainingsmittel. Rauch bedeutet auch Umweltverschmutzung. Rauch bedeutet Exposition gegenüber toxischen Stoffen. Rauch führt zu kontaminierter persönlicher Schutzausrüstung, die gereinigt werden muss. Und jede Exposition summiert sich.

Heißausbildung mit echten Brandherden bleibt essenziell. Lesen Sie hierzu auch unseren Blog über echtes Feuer versus simuliertes Feuer. Die Frage ist jedoch, wie häufig und wie intensiv wir Menschen exponieren müssen, um ein Lernziel zu erreichen.

Hier liegt die Stärke gezielter, simulierter Ausbildung.

Indem Lernziele einfach gehalten und in einer kontrollierten, kalten Umgebung wiederholt trainiert werden, steigern Sie die Effektivität von Heißübungen. Die Kursteilnehmer beziehungsweise Teilnehmer beherrschen die Technik bereits, bevor sie in eine heiße Trainingsumgebung gehen. Dadurch wird die Heißausbildung kürzer, zielgerichteter und wirkungsvoller.

Weniger Zeit im Rauch.
Weniger kumulative Belastung.
Weniger Umweltbelastung.
Mehr Lernerfolg pro Expositionsmoment.

Das ist der Kern von sauberem Üben.

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Rauch: aus Verbrennung, aus einer Nebelmaschine – oder ganz ohne

Möchten Sie eingeschränkte Sicht trainieren? Dann ist es nur selten notwendig, echten Rauch durch das Verbrennen von Materialien zu erzeugen. Zudem führt jede Rauchbelastung zu verschmutzter Ausrüstung und zusätzlichen Reinigungsmaßnahmen.

Moderne Nebelmaschinen ermöglichen den kontrollierten Einsatz von Übungsrauch – ohne Verbrennungsprodukte. Das ist ein wichtiger Bestandteil des sauberen Übens.

Noch einen Schritt weiter geht die Rauchs­imulation ganz ohne Rauch, beispielsweise mit FireWare Nebula Blindmaske set, die die Sicht dynamisch einschränken. Auf diese Weise können Sie Ihre Lernziele erreichen – ohne Exposition. Dadurch wird Training auch an Orten möglich, an denen Rauch keine Option ist, wie in Krankenhäusern, Serverräumen, Reinräumen oder Bürogebäuden.

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Feuer: Verbrennung oder Simulation

Auch beim Thema Feuer gilt dieselbe Abwägung.

International werden noch immer Szenarien durchgeführt, bei denen Materialien verbrannt werden, die dafür nicht vorgesehen sind – darunter auch Autoreifen. Die dabei entstehende Belastung und Exposition stehen in keinem Verhältnis zum Lernziel.

Gasbetriebene Systeme sind eine sauberere Alternative zu Holz oder anderen Brennstoffen. Sie ermöglichen das Training mit Hitze – sowohl in Ausbildungszentren der Feuerwehr als auch in Schulungen für betriebliche Notfallhelfer beziehungsweise betriebliche Ersthelfer und Brandschutzhelfer. Ein Beispiel sind gasbetriebene Löschtrainer wie die FireWare Vesta. Mit verschiedenen Attrappen entstehen realitätsnahe Szenarien, die deutlich weniger belastend sind.

Simulierte Brandherde gehen noch einen Schritt weiter.

Durch die Erzeugung von Flammen mittels einer Kombination aus Übungsrauch und Lichtprojektion entsteht eine realitätsnahe Übungsumgebung – ohne Exposition gegenüber toxischen Gasen. Die digitale Steuerung ermöglicht dynamische Szenarien, bei denen Priorisierung und Entscheidungsfindung im Mittelpunkt stehen. Durch das Hinzufügen von Geräuschen und Gerüchen wird das Szenario glaubwürdig und kann beliebig oft wiederholt werden, ohne Mensch und Umwelt dauerhaft zu belasten.

Mehr aus der Heißausbildung herausholen

Sauber zu üben bedeutet nicht, dass die Heißausbildung verschwindet. Es bedeutet, dass sie strategischer eingesetzt wird.

Indem im Vorfeld mehr, besser und gezielter in einer simulierten Umgebung trainiert wird:

  • werden Fähigkeiten systematisch und wiederholbar aufgebaut

  • werden Fehler ohne Exposition korrigiert

  • wird die Belastung der Ausbilder reduziert

  • steigt die Effektivität jeder Heißausbildung

Die Heißausbildung bleibt der abschließende Schritt – nicht die Standardlösung für jedes Lernziel.

20260225_Blog voor Maart Schoon oefenen en PFAS vrij blussen_Eén professionele standaard

Ein professioneller Standard

PFAS-freies Löschen betrifft das, was wir verwenden.

Sauberes Üben betrifft die Art und Weise, wie wir trainieren.

Beide drehen sich um dieselbe Frage: Wie erreichen wir maximalen Lernerfolg bei minimaler Belastung?

Bei FireWare sind wir überzeugt, dass Realismus, Sicherheit und Verantwortung sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig stärken.

Indem wir bewusste Entscheidungen darüber treffen, was wir einsetzen und wie wir trainieren, gestalten wir gemeinsam eine sichere und nachhaltige Zukunft für unseren Beruf.

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